Michelle in der Presse und Smago 2016 / 2017

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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon rakogel am Di 29. Nov 2016, 19:33

Michelle und ihre Macken

Manche Sachen lassen sich gut auch zweitverwerten, siehe obiges Interview von Bild nun kurzgefasst bei Radio Paloma, da kann man sich das persönliche Interview schenken und schreibt einfach ab. Naja, man sollte dann vielleicht keine Doktorarbeit daraus machen. ;) :D :lol: Ach nein, immerhin hat man ja die Quelle korrekt angegeben ;)

Eine Frau wie Michelle ist perfekt: Sie sieht toll aus, hat eine super Karriere und sie ist Kumpel wie Sau. Aber auch Michelle hat Ihre Macken.

In der BILD-Zeitung hat die vielbeschäftigte Frau jetzt verraten, welche das sind.

Sie mag zum einen keine geöffneten Marmeladen-Gläser auf dem Frühstückstisch, muss offene Gläser immer wieder zuschrauben.

Und zum anderen hasst sie es, shoppen zu gehen! Ja, sie haben richtig gelesen: Michelle hasst shoppen!

Sie besitzt in der Tat nur eine einzige Tasche! Das ist wirklich untypisch für eine Frau, aber zur BILD sagte Michelle: „Umkleidekabinen, furchtbar. Da gehe ich nie rein.“

Wir schlagen an dieser Stelle mal Online-Shopping vor, da muss man nicht vor die Tür und Taschen gibt es da auch…


Aber ob das wirklich Macken sind ? Eine Traumfrau die es hasst shoppen zu gehen, ist doch eigentlich eine Traumfrau im Quadrat. :D

Und als Schwabe weiß man ja schon lange: Besser einen Schoppen als shoppen ;) ;) ;) Ok, Sparwitz, ist mir gerade so eingefallen ...
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon moddea am Di 29. Nov 2016, 19:56

Tja, dann muss man es ja als richtig harte Arbeit ansehen, wenn Michelle die Abendkleider und anderen Outfits aussucht für ihre Auftritte. ;) Um die Umkleidekabinen zu vermeiden, müsste sie ja alles nach Hause schicken lassen oder wie?
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon rakogel am Mi 30. Nov 2016, 20:38

rakogel hat geschrieben:Diesmal was aus den Ruhrnachrichten:

Interview mit Schlagersängerin Michelle "Ich mache keine Show"

Sie hatten vor wenigen Tagen einen Auftritt bei der Schlagernacht in Oberhausen. Wie ist das mit den Kollegen: Dominiert da so etwas wie ein Wir-Gefühl oder wird die Konkurrenz eher misstrauisch beobachtet?

Ich bin kein Mensch, der so denkt. Ich habe nie in meinem Leben eine Eifersucht oder gar Hass gehabt. Ich mache da mein Ding, konzentriere mich auf das, was ich meinem Publikum bieten will. Jeder steht da im Leben, wohin er sich vorgearbeitet hat. Wir sind da alle eher Kolleginnen, wollen mit unserer jeweiligen Musik unser Publikum ansprechen.

Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de


Prinzipiell hat Michelle mit ihren Aussagen natürlich recht - auch wenn ich mir schon vorstellen könnte, dass sie doch vielleicht ein klitzekleines bischen eifersüchtig auf den Erfolg von Künstlerinnen wie Helene Fischer oder Andrea Berg sein könnte.

Aber jeder Künstler ist natürlich ein Mensch der sein eigenes Leben lebt und das Publikum für sich und seine Lieder gewinnen kann. Michelle hat immer ihr 'eigenes Ding' gemacht und dabei auch oftsmals gar nicht auf den maximalen Erfolg geschaut, sondern einfach das gemacht, was gerade für sie anstand.
Und so hat sie natürlich auch eine gewisse Eigenständigkeit erreicht und wird um ihrer selbst willen geliebt, auch wenn viele Fans vielleicht auch parallel noch Fans von Helene Fischer, ... sein mögen. Und für mich hat sie so eine sehr herausragende Stellung erreicht. Ich kann mir natürlich auch andere Künstler ansehen und ich könnte auch ein Fan von anderen Künstlern zusätzlich werden, aber Michelle wird für mich immer davon unabhängig eine einzigartige individuelle Rolle einnehmen.
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon *Tanja* am Mi 30. Nov 2016, 21:04

moddea hat geschrieben:Tja, dann muss man es ja als richtig harte Arbeit ansehen, wenn Michelle die Abendkleider und anderen Outfits aussucht für ihre Auftritte. ;) Um die Umkleidekabinen zu vermeiden, müsste sie ja alles nach Hause schicken lassen oder wie?


Die richtigen Abendkleider für Konzerte und TV-Auftritte kauft Michelle bestimmt eh nicht im normalen Geschäft.
Ich stell mir vor, dass sie dafür zu Schneiderinnen geht, die die Kleider genau so nähen, wie Michelle sie gern hätte
und die dort auch anprobiert werden.
Das mit der Umkleidekabine kann ich verstehen, ich war auch seit Jahren in keiner mehr.
wie doch die Zeit vergeht, als ob sie Flügel hätt, immer wenn ich bei Dir bin
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon rakogel am Do 1. Dez 2016, 18:50

Diesmal aus der Thüringer Allgemeinen (ich recherchiere das ja auch nicht selbst, sondern die Leute liefern die Quellen immer auf Facebook):

Hinaus aus der Komfortzone - Ein Gespräch über Liebe, Mut und Glück

Die Klatschmagazine interessieren sich für ihre Ehen, Kinder, Ex-Männer. Dabei möchte sich Michelle (44) am liebsten auf ihre Musik konzentrieren – und ihre Fans wissen dies zu schätzen. Ihr Album "Ich würd‘ es wieder tun" landete im Frühjahr in den Top-10 der deutschen Charts. Am Samstag, 4. Februar 2017, tritt die Sängerin in der Alten Oper auf.

"Ganz einfach mal die Sorgen vergessen, am Strand spazieren, die Meerluft genießen", singen Sie in einem Ihrer aktuellen Lieder. Sind poppige Schlager die richtige Medizin gegen Kummer und Sorgen?
Generell darf es nicht darum gehen, Sorgen einfach zu vergessen und wegzuschieben. Ich bin kein Verdrängertyp und stelle mich allem, was das Leben so mit sich bringt. Man sollte sich auch mit unangenehmen Dingen auseinandersetzen. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Ja, man kann meine Lieder durchaus in schwachen Momenten hören, wenn es einem nicht so gut geht. Sie machen Mut.

Wobei Ihr Album "Ich würd‘ es wieder tun" vor allem sehr locker und optimistisch daherkommt ...
Oh ja. Und natürlich sind die Lieder auch zum Feiern gut geeignet. Manchmal vergessen wir angesichts der unruhigen Welt, dass man glücklich sein kann. Daran muss man hin und wieder erinnern.

Was genau würden Sie denn eigentlich wieder tun?
Es geht mir eher darum, die grundsätzliche Botschaft auszusenden, dass jeder Mensch hinter dem stehen sollte, was er macht. Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied. Und glücklich sein kann man doch nur, wenn man selbst von dem, was man tut und wie man lebt, überzeugt ist.

Wie schmiedet man denn sein eigenes Glück?
Am besten ist es, wenn man Glück vor allem in sich selbst findet. Nur wer sich selbst liebt, ist auch in der Lage, andere zu lieben. In jungen Jahren ist einem das vielleicht nicht so ganz bewusst; also in Zeiten, in denen man auch nach sich selber sucht. Leider sind auch viele Erwachsene total unglücklich, sei es wegen der Arbeit oder wegen ganz anderer Dinge. Doch meist ist man einfach selbst dafür verantwortlich, dass sich etwas verändert.

Sie möchten "leben, bis es weh tut", singen sie. Muss man wirklich bis an die Schmerzgrenze gehen?
Ich möchte damit sagen, dass man nicht das Risiko scheuen sollte, sich aus der Komfortzone hinaus zu bewegen. Man muss auch mal etwas wagen und über den Tellerrand hinausgucken. Wenn man nicht auch mal über die eigene Grenze geht, weiß man doch gar nicht wo diese überhaupt ist. Gerade, wenn es einem schlecht geht, muss man vielleicht weiter gehen als sonst, um andere Erfahrungen zu machen. Das Leben hat so viele Facetten, es ist so bunt und einzigartig. Wenn man nicht auch mal links und rechts guckt, verpasst man so viel.

Wie setzt sich eigentlich im Jahr 2016 das Michelle-Publikum zusammen?
Es kommen viele junge Leute. Vor allem auch Frauen. Denn sie sehen in mir eine Frau, die aufsteht, wenn sie auf die Schnauze fällt, und die ihren Weg trotz Stolpersteinen weiter geht. Oh, und ich habe viele schwule und lesbische Fans.

Gibt‘s dafür einen Grund?
Das müssen Sie meine Fans fragen.

Einverstanden. Letzte Frage: Was verbinden Sie mit Erfurt, wo Sie 2007 ein Konzert abbrechen mussten wegen eines Schwächeanfalls?
Ach, seitdem war ich so oft wieder in Erfurt. Ich mag das Publikum dort, es ist offen und fröhlich. Die Erfurter singen gut mit und sind mit dem ganzen Herzen dabei.

Quelle: Thüringer Allgemeine / Martin Moll / Foto: Sandra Ludewig
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon rakogel am Mo 5. Dez 2016, 18:23

Diesmal ein Bericht aus der 'Volksstimme' in Sachsen-Anhalt - eine Zeitung mit dem Namen 'Volksstimme' kann es eigentlich auch nur im Osten Deutschlands geben. ;)

Im Prinzip sind die Berichte natürlich immer recht ähnlich, aber egal, wir sammeln hier eben mal was so kommt und können das dann auch gut vergleichen.

Als sehr positiv empfinde ich es auch dass es nicht mehr wie früher diese ständigen Herz-Schmerz-Geschichten über Michelle gibt. Besonders zu Josef's Zeiten war das ganz schlimm, heute Himmel, nächste Woche Hölle und das im ständigen Wechsel.

Und Michelle hat die Sache jetzt auch selbst in die Hand genommen, d.h. es sind reale Interviews (Ich weiß jetzt nicht wie real, aber immerhin sind es Interviews) die hier wiedergegeben werden - und es hört sich alles sehr vernünftig an. Fast schon zu vernünftig für Michelle ;) ;) ;) ... sie wird doch nicht noch erwachsen werden wollen ;) ;) ;)


Anne Toss von der Zeitschrift Volksstimme hat mit Michelle gesprochen.

"Selbst großer Schlager-Fan"

Volksstimme: Ihr neues Album trägt den Titel „Ich würd‘ es wieder tun“. Welche Botschaft verbirgt sich dahinter?

Michelle: Ich denke, jeder, der mich kennt, weiß, dass ich einfach ein Mensch bin, der hinter dem steht, was er tut. Und das möchte ich auch jedem gerne ans Herz legen. Man ist letztendlich nur glücklich, wenn man hinter sich selber stehen kann und hinter allem, was das Leben so bringt. Auch wenn das Leben schwer ist, sollte es als Herausforderung und nicht als Kampf gesehen werden. Wichtig ist, dass man nichts von dem bereut, was man tut. Der Weg verläuft so, wie er geplant ist, und das kann man einfach nur mitnehmen. Das ist die „Message“, die die Fans mitnehmen sollen.

Das Lied „Steh dazu“ fordert homosexuelle Menschen auf, zu ihrer Liebe zu stehen. Warum war es Ihnen wichtig, dieses Thema musikalisch zu verarbeiten?

Homosexualität ist leider immer noch ein Tabu-Thema, obwohl wir das Jahr 2016 schreiben. Ich glaube, am schlimmsten ist es, wenn man sich für irgendwelche Dinge verstecken muss. Jeder Mensch ist so, wie er ist, und sollte auch so akzeptiert und geliebt werden. Man kann andere nur glücklich machen, wenn man selbst komplett glücklich ist – gleichgeschlechtliche Liebe ist in diesem Zusammenhang einfach ein großes Thema.

Titel wie „Wir feiern das Leben“ oder „So schön ist die Zeit“ sind richtige Gute-Laune-Lieder. Die schönen Dinge des Lebens sollten also nicht zu kurz kommen?

Nein, die schönen Momente des Lebens sollen festgehalten und genossen werden. Im Moment leben wir ja doch in einer sehr unruhigen Zeit, viele Menschen sind doch sehr verunsichert. Deshalb sollte man die schönen Dinge des Lebens nicht vergessen, aus diesen Momenten muss man auch die Kraft nehmen, um schlechtere Zeiten irgendwie zu überstehen. Ich glaube, dass die Menschen manchmal vergessen, dass das Leben schöne Seiten hat, weil sie mit ihrem Job beschäftigt sind oder in einer Situation feststecken, aus der sie nicht rauskommen.

Das Album ist komplett auf Deutsch. Würde Sie es reizen, auch einmal auf Englisch zu singen?

Ich habe das ja schon einmal für das Tanja-Thomas-Album (Anm. d. Red.: Michelle hat unter dem Künstlernamen Tanja Thomas 2006 das Album „My Passion“ veröffentlicht) gemacht, das ist aber schon ein paar Jahre her und war eher ein Projekt. Grundsätzlich reizt es mich nicht, weil ich die deutsche Musik liebe und selbst ja auch ein großer Schlager-Fan bin. Ich höre privat eigentlich auch nur deutsche Musik. Es ist einfach nicht das, was ich machen will. Ich möchte auf Deutsch singen, da fühle ich mich am wohlsten.

Sie sitzen auch in der kommenden Staffel wieder in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Kollidiert das nicht mit Ihrer bevorstehenden Tour?

Nein, das ist schon so gemacht, dass es nicht kollidiert. (lacht)

In der vergangenen Staffel hat Ihr Favorit gewonnen. Warum?

Meistens gewinnen die, die am härtesten an sich gearbeitet haben. Spätestens im Recall sehen wir, wer diszipliniert war und wer am Abend vielleicht doch lieber ein bisschen Party gemacht hat. Bei Prince Damien, der in diesem Jahr gewonnen hat, war das auch so. Ich habe ihm ja gleich zu Beginn meine goldene CD gegeben, was bedeutet, dass ich an ihn glaube und er für mich derjenige ist, der Superstar werden kann. Er hat am wenigsten gefeiert und am meisten gearbeitet und ist einfach wirklich gewachsen.

Ist das auch Ihre Einstellung: viel arbeiten und wenig feiern?

Ja, ich bin grundsätzlich nicht so der Feier-Mensch, sondern komme eher aus der ruhigeren Abteilung, ob man das jetzt glaubt oder nicht. Ich wohne zum Beispiel seit fast 18 Jahren in Köln und war bisher nur einmal aus. Im Studio, wenn wir ein neues Album machen, bin ich sowieso sehr diszipliniert, weil mir das wichtig ist und weil ich da einfach abliefern und mich konzentrieren muss. Und es ist meine Arbeit. Ich würde mir nie die Nächte anders um die Ohren schlagen, dass erfordert zwar Disziplin, gehört zu dem Job aber auch dazu.

Hat das Schlagergeschäft durch Castingshows wie DSDS profitiert?

Es ist einfach so, dass Schlager früher anders war. Ich kann mich noch daran erinnern, dass die Radiosender damals das Lied „Du Idiot“ boykottiert haben, weil ich darin Idiot gesagt habe. Das ging zu der Zeit gar nicht. Dann war ich ja auch die Tätowierte, die immer schon ein bisschen anders war und sich eben nicht in diese wahnsinnig große Schlager-Schublade reindrücken ließ. Das ist heute nicht mehr so, da hat natürlich auch eine Beatrice Egli ihren Teil dazu beigetragen. Schlager darf jetzt auch sexy sein - da tut sich definitiv was. Man merkt das ja auch musikalisch, inzwischen ist deutscher Pop und Schlager zum Teil nicht mehr weit voneinander entfernt. Dadurch hören uns jetzt auch viele junge Leute. Schlager ist einfach nicht mehr dieses Konservative, Nicht-Tätowierte und immer schön sauber und rein. Und das ist auch gut so, denn das ist eine Illusion. Wir alle sind Menschen und letztendlich wollen die Fans Echtheit sehen. Da hat sich in der Branche Gott sei Dank etwas getan.

Quelle: http://www.volksstimme.de
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon rakogel am Mo 5. Dez 2016, 18:30

Ach übrigens:

Das ist heute nicht mehr so, da hat natürlich auch eine Beatrice Egli ihren Teil dazu beigetragen. Schlager darf jetzt auch sexy sein - da tut sich definitiv was.


Was will uns Michelle damit sagen ? Endlich haben wir mal mit Beatrice Egli eine Sexy-Schlagersängerin ? :lol: Ich dachte eigentlich, da gab es vorher schon mal eine bessere :D
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon rakogel am Di 6. Dez 2016, 19:06

So, Nummer Next, mit Michelle wird es einem gerade nicht langweilig ...


Quelle: http://entertainmag.de/ein-kamingespraech-mit-michelle/

Dort könnt ihr Euch auch die zugehörigen Bilder ansehen, sind eigentlich ganz hübsch - wobei untenrum hat sie mal wieder recht wenig an. ;)

MICHELLE ÜBER DAS TOURLEBEN, MODE-SÜNDEN DER 90ER UND IHRE GANZ PERSÖNLICHEN WEIHNACHTSRITUALE

Seit zweieinhalb Dekaden zählt Michelle zu den erfolgreichsten und charismatischsten Sängerinnen des deutschsprachigen Popschlagers. Sie ist das Paradebeispiel einer starken Frau, die alle Höhen und Tiefen des Lebens kennen gelernt hat, die sich nie hat verbiegen lassen, sondern unbeirrt ihren Weg verfolgt. Authentizität und Glamour verbindet Michelle wie kaum eine andere deutsche Künstlerin.

entertainmag hatte zu Beginn der Adventszeit die Möglichkeit, ein gemütliches Kamingespräch mit der Künstlerin zu führen und konnten ihr das ein oder andere Geheimnis entlocken – auch zu ihrer ganz persönlichen Gestaltung des Weihnachtsfestes.

Im Februar 2017 startet Deine neue Live-Tour zum Album „Ich würd´ es wieder tun!“. Kannst Du uns schon etwas zur Bühnenshow verraten?

Es wird eine ganz tolle Lichttechnik geben mit Elementen, die in der Form noch niemand vorher hatte. Mehr kann ich leider noch nicht verraten. Zudem werde ich natürlich eine sehr, sehr gute Live-Band auf der Bühne haben. Ansonsten –und das wissen meine Fans- verzichte ich ja auf sämtliches „Drum Rum“. Ich mag es einfach, die Songs so zu interpretieren und performen wie ich sie empfinde, ich bin eben kein Choreografie-Mensch (lacht). Deswegen wird das wieder sehr pur werden und so wie ich eben bin.

Das Tourleben ist ja sehr stressig und vielleicht auch mal chaotisch. Hast Du Rituale oder Must-Haves auf Tour, die Dir helfen, auch mal „runter zu kommen“?

Wenn eine Tour gut organisiert ist, finde ich sie eigentlich nicht chaotisch oder anstrengend. Ich mache ja keine Akrobatik auf der Bühne und führe Flick Flack oder Spagat vor… (lacht). Das Publikum gibt mir ganz viel Energie, und deswegen kann man auch ruhig Energie abgeben. Das passt eigentlich ganz gut. Ich bin natürlich immer wahnsinnig aufgeregt davor, aber wenn man das nicht mehr ist, dann sollte man aufhören. Grundsätzlich finde ich gesunde Ernährung ganz wichtig. Gerade auf einer Tournee sollte man sich jetzt nicht dauernd Rouladen am Abend gönnen oder zwei, drei Stunden vor dem Auftritt dicke Nudeln und Käse-Spätzle. Viel Schlaf ist mir auch wichtig und auf jeden Fall viel rauszugehen in die Natur, weil man doch meistens im Tour-Bus sitzt, im Tour-Auto oder den ganzen Tag in der Halle. Ich habe sogar meine Hunde auf Tour dabei, die müssen sowieso raus, also hat sich das Thema auch schon erledigt. (lacht) Also, das sind meine drei wichtigsten Dinge auf Tour: Rausgehen in die Natur, gesundes Essen und viel Schlaf.

Das Genre Schlager ist in aller Munde, die Fans werden immer jünger. Bemerkst Du das auch bei Deinen Konzerten?

Ganz früher, in meiner Anfangszeit, habe ich relativ viele „ältere“ Leute bei Konzerten gehabt, wenn man das überhaupt so sagen kann. Dann hat sich das schon ein bisschen geändert. Ich habe inzwischen auch viele Schwule und auch Lesben im Publikum, witzigerweise auch viele Mütter mit Kindern. Ich schätze, mein Durchschnitt liegt so zwischen 30 und 60 Jahren. Ob jetzt 30 jung ist? Ja, das würde ich schon sagen. Aber im Endeffekt ist es mir auch völlig egal, welche Menschen meine Musik hören. Wichtig ist, dass es viele Menschen sind – völlig egal wie alt.

Scatman John, dessen Welthit „Scatman“ Du in Deiner Single „So schön ist die Zeit“, aufnimmst, war ein großer Star der 90er. Welche „Mode-Sünde“ aus den 90ern findest Du heute nicht mehr so schön?

Ich glaube, ich habe sie alle mitgemacht und fand damals alle total geil. (lacht) Aber wenn ich heute so darüber nachdenke und mir die Fotos anschaue, denke ich: „Oh Gott wie sch… sahst du da aus!“ Also, von der Dauerwelle angefangen… Dauerwelle geht ja gar nicht mehr heute… über Schulterpolster… die finde ich heute eigentlich wieder ganz schön, aber in Maßen. Dann auch noch die Hüfthosen, Schlaghosen und extremen Plateauschuhe! Ja, man hat es eben mitgemacht, weil es zu der Zeit cool war, und damals hat es mir auch echt gefallen. Weil es eben jeder mitgemacht hat, kam man ja gar nicht drumrum (lacht). Aber heute könnte ich es mir natürlich nicht mehr vorstellen, so rumzulaufen!

Und musikalisch? Mit welcher Musik bist Du durch die 90er gegangen? Grunge, Techno, Boybands?

Eigentlich liebte ich alles, was so in der „Bravo“ stand. Die „Bravo“ war damals ja das führende Medium. Ich glaube, heute ist das nicht mehr so. An meinen beiden Töchtern, also an der 16-jährigen und der 20-jährigen, ist die „Bravo“ irgendwie vorbei gegangen, witzigerweise. Das liegt aber auch daran, dass die Aufklärung heute viel öffentlicher stattfindet, als das damals noch der Fall war. Da hat man die „Bravo“ noch gelesen, um sich aufzuklären. Aber heute sind die Jugendlichen damit schon viel früher dran – weil alles offener ist. Ob das jetzt besser oder schlechter ist, weiß ich nicht. Also heute weiß man ja bei mancher 14-Jährigen nicht, ob sie jetzt doch schon 18 Jahre alt ist, mit ihren extrem knappen Hüfthosen und massig Make-Up. Ich finde es nicht gut, dass sich das so verändert hat. Gott sei Dank sind meine Mädels keine großen Schmink-Fans!

Die Adventszeit steht vor der Tür – bist Du ein Fan von Weihnachtsmärkten, Glühwein und Co.?

Zuhause backe ich gerne Plätzchen, bin aber selber kein Keks-Esser, außer es ist Schokolade dabei. (lacht) Ich finde, die Weihnachtszeit ist eine sehr schöne und besinnliche Zeit, aber trotzdem hat man auch noch viel zu tun, bis dann endlich die Ferien anfangen. Und ich habe natürlich auch erst frei, wenn die Ferien beginnen. Weihnachtsmärkte finde ich auch toll, da kaufen wir jedes Jahr diese Brettchen, in die man Namen einritzen kann. Aber leider sind die Weihnachtsmärkte inzwischen dermaßen überfüllt, dass ich gar nicht mehr weiß was schöner ist: Über den Weihnachtsmarkt zu laufen oder zu Hause zu bleiben. Wir gehen dann eben tagsüber auf den Weihnachtsmarkt, wenn es noch nicht so voll ist, wobei es natürlich am Abend mit den vielen Lichtern stimmungsvoller ist.

Wie verbringst Du die Weihnachtstage am liebsten?

Wir schmücken den Weihnachtsbaum immer einen Tag vor Weihnachten zusammen. Wir basteln natürlich auch jedes Jahr ein paar Sternchen, und jeder kann das an den Baum hängen, was er möchte. Die Kugeln und natürlich die Baumspitze haben wir immer in Petto. Wichtig ist mir, dass wir das immer zusammen machen. Dieses Jahr hat sich meine älteste Tochter das erste Mal überlegt, dass sie das Weihnachtsessen für uns kochen möchte. Ich lasse mich überraschen, und bleibe dann auch der Küche auch völlig fern. Da bin ich sehr gespannt und freue mich tierisch darauf. Und es wird -egal was passiert- auf jeden Fall superlecker sein. (lacht)

Hast Du in diesem Jahr einen besonderen Weihnachtswunsch?

Gesund zu bleiben und glücklich zu sein. Dass meine Kinder gesund bleiben. Das ist eigentlich mein einziger Wunsch. Ansonsten habe ich keine Wünsche.


Noch eine Anmerkung zu Weihnachtsmärkten: Am Wochenende abends ist das natürlich ein NoGo. Aber auf dem wunderschönen Ludwigsburger Weihnachtsmarkt habe ich die Erfahrung gemacht dass es unter der Woche Montag bis Donnerstag abends ganz gut geht. Bin immer ein- bis zweimal die Woche mit öffentlichem Nahverkehr, sprich Bus + S-Bahn unterwegs und da habe ich mir dann angewöhnt, beim umsteigen in der Adventszeit immer noch einen kleinen Abstecher über den Weihnachtsmarkt zu machen. Da kann man dann schöne Fotos machen, eine Schokobanane oder eine Riesen-Bratwurst verzehren und wenn man öffentlich unterwegs ist, kann auch ein Glühwein nicht schaden. ;)
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon rakogel am Fr 16. Dez 2016, 17:01

Anbei ein neues Michelle-Interview, diesmal wieder unter dem Motto 'Finde den Fehler' ;)

Interview mit Schlagerstar Michelle
-So ticke ich wirklich-

"Michelle pur" verspricht die Sängerin für ihr Konzert in Regensburg. Bild: Sandra Ludewig/Universal Music Interview: Frank Werner / onetz.de

"Ich würd' es wieder tun" - so heißt die aktuelle CD von Schlagerstar Michelle. Am Mittwoch, 8. Februar, führt sie ihre Tournee nach Regensburg. Ob sie wirklich alles wieder so tun würde, verrät die 43-jährige Kölnerin im Interview mit unserer Zeitung.

Mehr als zwei Millionen verkaufte Solo-Alben, etliche Auszeichnungen wie der Echo (1999 und 2002) - Michelle gehört zu den Dauernbrennern der Schlagerszene. Die dreifache Mutter geht wieder auf Tournee, die sie auch in die Oberpfalz führt.

Sie spielen am 8. Februar (19.30 Uhr) im Regensburger Audimax. Waren Sie schon einmal in der Gegend?

Michelle: Es ist ja so, dass man von den Städten, in den man spielt, meistens nur die Hallen sieht. Eventuell noch das Hotel, wenn man nicht direkt weiterfährt. Man bekommt immer relativ wenig mit.

Sie haben viele treue Fans. Erkennt man Gesichter in der ersten Reihe manchmal wieder?

Es gibt tatsächlich Menschen, die sind fast auf jedem Konzert dabei. Da habe ich schon einige.

Wie ist der Altersschnitt auf ihren Konzerten? Ist da die ganze Familie?

Schön gemischt. Da ist alles dabei.

Sie sind unterwegs mit ihrer neuen CD "Ich würd' es wieder tun". Ist das das Motto nicht nur für ihr musikalisches Schaffen, sondern auch für ihr gesamtes Leben?

Ja. Ich bin ein Mensch, der zu sich selber steht. Mit allen Höhen und Tiefen. Wichtig ist, dass man aus den Sachen lernt, um Erfahrung weiterzugeben.

Wie wichtig ist dabei der kommerzieller Erfolg? Gibt es Sachen, die Sie niemals tun würden?

Da gibt es einiges. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nur erfolgreich bin, wenn und weil ich "ich" bin.

Gehört dazu DSDS, wo Sie ja als Mitglied in der Jury sitzen.

Naja, ich bin ja mitten in den neuen Castings. Es hat riesigen Spaß gemacht und ich bin froh wieder dabei zu sein. Das würde ich auf jeden Fall immer wieder tun.

Ist Dieter Bohlen tatsächlich so ein Macho, als der er manchmal rüberkommt.

Überhaupt nicht. Dieter ist ein ehrlicher Mensch. Er ist sehr bodenständig und weiß was er will - wie ich.

Wie finden Sie "The Voice of Germany,", das gerade vor dem Finale steht? Guckt man da als Mitglied einer anderen Castingshow besonders kritisch darauf?

Ich gucke das überhaupt nicht. Ich bin grundsätzlich kein Fernsehgucker. Aber DSDS schaue ich.

Was sagen Ihre Kinder dazu?

Die schauen auch wenig fern. Die schauen mehr Netflix, mal die "Kleine Prinzessin" für eine halbe Stunde. Ich versuche sie einfach anders zu beschäftigen.

Wie bekommen Sie das auf Tournee gebacken mit den Kindern?

Ich habe eine festes Kindermädchen. Mir ist wichtig, dass sie immer in ihrem gewohnten Umfeld sind, wo sie zur Schule gehen und ihre Freunde haben. Das klappt super, darüber bin ich auch sehr froh. Wenn ich wüsste, dass sie nicht gut versorgt sind, könnte ich auch nicht gut arbeiten.

Wie wichtig ist Ihnen Harmonie auf Tour?

Extrem wichtig. Ich will auch, dass meine Band im gleichen Hotel schläft wie ich und nicht ins etwas Schlechterem. Wir sind gleichberechtigt, ich bin das, was meine Band ist.

Schlager-Pop ist ja sehr erfolgreich derzeit. Wie ist Ihr Verhältnis zu den Superstars wie Helene Fischer oder Andrea Berg?

Helene und ich sind im gleichen Management. Wichtig ist, dass alle glücklich dabei sind und das machen, was sie möchten. Bei mir gibt es kein Konkurrenzdenken, wirklich nicht. Da bin ich nicht der Mensch für sowas.

Ihre CD ist sehr abwechslungsreich. Es gibt auch anspruchsvolle Texte wie "Steh dazu", wo Sie über gleichgeschlechtliche Liebe singen. Wie wichtig ist es für sie, auch solche Themen abseits des Mainstream anzupacken?

Es ist eine Zeit, in der so etwas überhaupt kein Thema mehr sein sollte. Ich weiß nicht, warum gleichgeschlechtliche Liebe immer noch so ein Tabuthema ist. Jeder soll das tun, was ihn glücklich macht. Das besagt auch mein Album.

Das ist also der Schlüssel zum Glück.

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Jeder Mensch kann sein Leben verändern.

Was dürfen die Fans erwarten in Regensburg?

Michelle pur.

Quelle: https://www.onetz.de/…/interview-mit-schlagerstar-michelle-…
Wer Liebe lebt wird unsterblich sein ... für immer, für immer, für immer ...
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Re: Michelle in der Presse und Smago 2016

Beitragvon moddea am Sa 17. Dez 2016, 07:00

Also ich bilde mir ein, dass Michelle seinerzeit mit Albert in Regensburg oder Umgebung gelebt hat. Meinst du das mit Fehler?
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