Michelle in der Presse 2015

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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon Klopfer am Mo 14. Dez 2015, 22:35

rakogel hat geschrieben:Also auf Facebook gibt es manchmal schon ziemlich bissige Kommentare von Fans die sich vernachlässigt fühlen, meist wenn sie keine Autogrammkarte oder kein Foto von Michelle bekommen haben.

Im Interview sagt Michelle auch, dass die Autogrammstunde nach einem Konzert mehr an ihr zehrt als das Konzert selbst.

Das Adrenalin der Bühne wäre dann verschwunden und sie wäre platt. Aber sie möchte sich natürlich auch gerne um jeden Fan kümmern. Tapferes Mädchen! :)
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon rakogel am Di 15. Dez 2015, 19:32

Klopfer hat geschrieben:Im Interview sagt Michelle auch, dass die Autogrammstunde nach einem Konzert mehr an ihr zehrt als das Konzert selbst.

Das Adrenalin der Bühne wäre dann verschwunden und sie wäre platt. Aber sie möchte sich natürlich auch gerne um jeden Fan kümmern. Tapferes Mädchen! :)


Ja, tapferes Mädchen :D

Dazu kommt auch noch dass sie das Bühnenprogramm selber gestalten kann, da gibt es wenig Überraschungen (Ausnahme, sie singt das Lied 'Idiot' und holt sich dafür jemanden auf die Bühne, das ist dann vielleicht auch ein bischen spannend).

Bei der Autogrammstunde muss sie auf jeden Fan reagieren und bei keinem weiß sie was sie erwartet - und das eben unter Umständen noch nach 1 1/2 Stunden singen wie bei der Tour. Und sie soll dabei immer eine gute Figur abgeben und zu jedem nett sein, das ist natürlich fordernd. Und wenn sie zu jemand nicht gut genug ist, bekommt sie es unter Umständen am nächsten Tag auf Facebook serviert.

Aber ich denke, man kann immer nur das menschenmögliche geben und als öffentliche Person muss man eben auch mal mit ein paar kritischen Kommentaren leben, das sind ja immer nur Einzelmeinungen. Und mancher der heute negativ schreibt, kommt morgen dann schon wieder 'schwanzwedelnd' zurück. Meistens sind es übrigens die weiblichen Fans die ungehaltener reagieren.

Was hat sie denn sonst noch so gesagt, Klopfer, wo du gerade so schön am erzählen bist ... ;)
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon Klopfer am Do 17. Dez 2015, 00:32

rakogel hat geschrieben:Was hat sie denn sonst noch so gesagt, Klopfer, wo du gerade so schön am erzählen bist ... ;)

Auf die Frage, ob sie heute noch stolz auf ihr Frühwerk ist meinte sie, dass sie immer hinter allen Zeilen gestanden hat, die sie gesungen hat. Sie hat sich dann aber aber gleich selbst korrigiert und meinte, bei einem Lied war das nicht der Fall. Sie wollte aber den Titel nicht verraten aber er sei sehr erfolgreich gewesen. ;)
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon Urmel am Do 17. Dez 2015, 06:45

Das kann dann ja nur "Idiot" sein :lol: :lol: :lol:
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon rakogel am Fr 18. Dez 2015, 18:15

Urmel hat geschrieben:Das kann dann ja nur "Idiot" sein :lol: :lol: :lol:


Da begeben wir uns nun natürlich in das Reich der Spekulationen … aber so unwahrscheinlich ist es zugegebenermaßen nicht. Die meisten Titel des Frühwerkes sind ja textuell eher vage, von daher muss man sich nicht unbedingt davon distanzieren. In Bezug auf das Lied 'Idiot' hätte diese Aussage allerdings wieder Anlass zu Spekulationen geben können. Matthias Reim hatte vor ein paar Monaten in einem Interview auch erwähnt (das war so eine 4-Stunden Fernsehsendung über den Deutschen Schlager), jedesmal wenn er das Lied 'Idiot' zusammen mit Michelle singen würde, würden die Spekulationen wieder losgehen, was natürlich völliger Blödsinn wäre (und wir hatten ja auch kürzlich einen Umzug weg von Singen).

Jedenfalls hat Sie das klugerweise im vagen gelassen, so dass sie auf nichts festgenagelt werden kann und auch jedes Lied nun in Frage gestellt werden kann – naja, jedes sehr erfolgreiche Lied, das schränkt den Kreis dann doch etwas ein. 'Idiot' war natürlich vermutlich eines der erfolgreichsten Michelle-Lieder überhaupt.

Aber immerhin scheint sie über die Fragen nachzudenken, es wäre wesentlich einfacher gewesen, zu sagen 'Ich stehe zu allem, ohne Einschränkung'. Bei der gegebenen Antwort musste sie ja schon mal abwägen.

Wobei sie sich in der Vergangenheit nicht so mit ihrem Frühwerk identifizieren wollte und meinte 'das wäre nicht wirklich sie', erst im Lied 'Gute Zeiten' von 'Glas' heißt es dann 'Ich leb in meinen Liedern, das bin wirklich ich'. Aber wie auch immer, auch im Frühwerk gibt es wunderschöne Lieder, die ich auch heute gerne noch höre und ich finde es wichtig und richtig, dass sie diese Lieder auch weiterhin singt - und sie kann eigentlich auch auf jedes Lied stolz sein, welches sie bisher gesungen hat. Ich sage es jetzt einfach mal wie sie: Mir gefallen fast alle ihre Lieder - und wenn mir was nicht gefallen hat, habe ich es in der Regel auch gesagt.

Die Frage ist auch, wo die Trennung vom Frühwerk zu ziehen ist: Ich denke so ab 'Leben' ging es so langsam mehr in Richtung zu autobiographischen Texten, aber auch die 'Best Of' und 'Rouge' zeigen schon eine gewisse Weiterentwicklung, die ich vielleicht schon als ein Mittelwerk einstufen würde. So gesehen wäre 'Idiot' nicht mehr das reine Frühwerk – und es hat ja auch einen deutlichen autobiographischen Bezug. Aber ich denke, sie hat die Aussage auch eher allgemein gesehen und nicht nur auf das Frühwerk bezogen.

Oder vielleicht kennen wir ja bisher auch nur das Frühwerk, nämlich die ersten 25 Jahre, das Spätwerk werden dann die zweiten 25 Jahre ;-)
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon moddea am Fr 18. Dez 2015, 19:43

Lebt Michelle nun doch wieder in Köln? Sie scheint in letzter Zeit öfter da unterwegs zu sein. Oder hat das nur mit DSDS zu tun?
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon rakogel am Sa 19. Dez 2015, 09:15

moddea hat geschrieben:Lebt Michelle nun doch wieder in Köln? Sie scheint in letzter Zeit öfter da unterwegs zu sein. Oder hat das nur mit DSDS zu tun?


Bei der Bekanntgabe dass Michelle neues DSDS-Jury-Mitglied wird, wurde auch geschrieben sie wäre wieder nach Köln gezogen. Seither finden ihre Aktivitäten vorwiegend in dieser Region statt (Brauhauseröffnung, Weihnachtsmarktbesuche, Zeitungsinterviews). Dürfte also stimmen ...
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon moddea am Sa 19. Dez 2015, 13:05

Ob Michelle für die Umzüge schon Mengenrabatt bekommt vom Speditionsunternehmen ;) ?

Ein wenig spiegeln die häufigen Umzüge für mich ihr Wesen und ihr Leben wieder. Immer bereit, alles umzustoßen, wenn etwas nicht passt. Die Überlegungen und Entscheidungen von gestern können heute schon wieder völlig unwichtig sein. Vielleicht nie ganz zufrieden mit dem was sie hat. Aber auch immer in der Lage sich aus schwierigen Lagen zu befreien. Diese Prägung, die sie durch Kindheit und Jugend bekommen hat, macht es vielleicht so schwierig, sich etwas dauerhaftes zu schaffen.
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon rakogel am So 20. Dez 2015, 17:07

moddea hat geschrieben:Ob Michelle für die Umzüge schon Mengenrabatt bekommt vom Speditionsunternehmen ;) ?


Vermutlich hat sie eine Flatrate ;-) ;-) ;-)

moddea hat geschrieben:Ein wenig spiegeln die häufigen Umzüge für mich ihr Wesen und ihr Leben wieder. Immer bereit, alles umzustoßen, wenn etwas nicht passt. Die Überlegungen und Entscheidungen von gestern können heute schon wieder völlig unwichtig sein. Vielleicht nie ganz zufrieden mit dem was sie hat. Aber auch immer in der Lage sich aus schwierigen Lagen zu befreien. Diese Prägung, die sie durch Kindheit und Jugend bekommen hat, macht es vielleicht so schwierig, sich etwas dauerhaftes zu schaffen.


Man spürt: Michelle hat noch immer genug Feuer in sich, eine Flamme im Wind zu sein. ;)

Ich denke, die Ausführungen von „moddea“ kann man so stehen lassen, vielleicht wirkt sich da auch das Zigeunerblut aus, welches in ihren Adern pulsiert. Sie ist eben ein sehr emotionaler Mensch, mit der Neigung im positiven wie auch im negativen Sinne emotional zu übersteuern. Immer schnell auf Wolke sieben, aber genauso schnell dann auch wieder ganz unten und bereit zur Bruchlandung. ;-)

Aber genau hieraus resultiert auch die Emotionalität ihres Gesangs, die wir ja so an ihr lieben. Vermutlich würde es das eine ohne das andere nicht geben.

Das kann man auch sehr schön an ihrem Weihnachtsalbum sehen. Es gibt jetzt ja auch ein Weihnachtsalbum von Helene Fischer und es gab eine Fernsehsendung dazu, welche ich aufgezeichnet und teilweise angesehen habe. Und man muss Helene wirklich loben, die Lieder sind absolut perfekt gesungen, aber eben auch genau so wie sie jeder andere perfekte Sänger auch singen würde. Ganz anders das Weihnachtsalbum von Michelle: Der Gesang ist nicht ganz so perfekt, aber jedes Lied, jede Strophe, jede Zeile, jedes Wort ist Emotion, ist Michelle. Das Helene Fischer Album wäre vielleicht perfekt für meine Mutter, aber für mich kommt kein anderes Album als das von Michelle in Frage, denn das Album strahlt eine emotionale Wärme aus, die ihresgleichen sucht.

Im aktuellen Spiegel ist eine schöne Rezension zum Album von Helene Fischer, welche mir förmlich aus der Seele spricht. Es geht darin darum dass es bisher kein großes deutsches Weihnachtsalbum gibt. Nun also das Helene Fischer Album. Ich zitiere aus dem Spiegel vom 19.12:

Der Ehrgeiz ist auf jeden Fall da. „Weihnachten“ besteht aus zwei CDs. Auf der ersten sind die deutschen Weihnachtslieder, auf der zweiten die englischen und amerikanischen Songs.

Es erschließt sich sofort, warum die beiden Teile des Albums nicht auf einen Tonträger passen: Nichts könnte der Innerlichkeit der deutschen Tradition fremder sein als der oberflächenverliebte amerikanische Weihnachtspop.

Helene Fischer hält all das mit einem einfachen Kunstgriff zusammen, vielleicht kann sie auch gar nicht anders: Sie singt, als käme sie aus dem ewigen Eis. Keine Gefühlsregung streift ihre perfekte Stimme, wenn sie „Little Drummer Boy“ anstimmt, diesen Gassenhauer über den armen Jungen, der für das Jesuskind Trommel spielen will, weil er sonst nichts hat, was er weggeben kann. Kein Unterton, wenn sie mit Xavier Naidoo schaurig schön „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ anstimmt. Fischer klingt wie eine Frau, die , um den Schein des gelungenen Festes zu wahren, ihre Gefühle schockgefrostet hat.

Auch das ist selbstverständlich Weihnachten. Die Überforderung, für das perfekte Weihnachtsessen verantwortlich zu sein, …

Das erste große deutsche Weihnachtsalbum handelt von der überforderten Hausfrau und der kalten Kehrseite der deutschen Gemütlichkeit. Schön ist das nicht. Aber wahrscheinlich wahr.

Und schön, dass es nicht nur Helene gibt, sondern auch Michelle. Vermutlich brauchen wir beide, der eine eben mehr Helene und der andere mehr Michelle. ;)
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Re: Michelle in der Presse 2015

Beitragvon Klopfer am Mo 21. Dez 2015, 23:24

rakogel hat geschrieben:Sie singt, als käme sie aus dem ewigen Eis. Keine Gefühlsregung streift ihre perfekte Stimme, wenn sie „Little Drummer Boy“ anstimmt, diesen Gassenhauer über den armen Jungen, der für das Jesuskind Trommel spielen will, weil er sonst nichts hat, was er weggeben kann. Kein Unterton, wenn sie mit Xavier Naidoo schaurig schön „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ anstimmt. Fischer klingt wie eine Frau, die , um den Schein des gelungenen Festes zu wahren, ihre Gefühle schockgefrostet hat.

Ich kenne das Weihnachtsalbum von Helene Fischer nur aus der Werbung aber mir geht es genauso wie dem Schreiber. Wie ich an anderer Stelle schon einmal geschrieben hatte, nimmt mich Helene einfach nicht mit. Die Ausschnitte aus dem Album, die ich in der Werbung gesehen bzw. gehört haben, haben mich nicht dazu animiert, dieses zu kaufen. Aber sie hat ja mehr als genug Fans und ist auf mich nicht angewiesen. ;)

Mein Lieblingsweihnachtslied von Michelle ist "Wer an Weihnachten glaubt". Das geht mir ans Herz und holt mich ab. Michelle schafft es einfach, Gefühle in mir zu wecken und das ist noch keinem Helene Fischer-Titel gelungen.
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