Tournee 2017

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Re: Tournee 2017

Beitragvon moddea am So 19. Mär 2017, 05:43

Nun ist Magdeburg auch schon wieder vorbei. Nun geht es noch zum Finale nach Cottbus, dann, scheint es, ist für mich erst mal Pause was Michelle angeht.

Diesmal war ja ein neuer Gitarrist dabei, Benny. Er ist wohl ein Stück jünger als Jörn und hat für mich eine etwas andere Note hereingebracht, auch mal auf Guitar Hero gemacht.

Marie war wieder dabei. Die Leute lieben sie und ist sie jedesmal noch überwältigt davon. Ich bin wirklich gespannt wie sich das entwickelt.

Pauline hatte gestern Abend Geburtstag. Bei der Vorstellung des Band hat Michelle zusammen mit dem Saal Happy Birthday gesungen.

Ansonsten gab wieder es viele, die mit Blumen etc. an die Bühne kamen, viel Knuddelei mit den Mädels. Eine Frau brachte gleich Sekt nach vorne zum Anstoßen mit. Es hat manchmal etwas gedauert bis es weiter ging.

Die Autogrammstunde habe ich diesmal geschwänzt. Mein Bedarf an Autogrammen etc. ist ja erst mal gedeckt.
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Re: Tournee 2017

Beitragvon rakogel am So 19. Mär 2017, 17:25

Samstag, 18.03.2017, 14:00 Uhr
Michelle im Interview: "Ich bin jeden Abend total nervös"
Michelle spricht im Interview mit SchlagerPlanet über die Highlights ihrer zu Ende gehenden Tour, die Aufregung vor dem Auftritt, „DSDS“ und ihre Tochter Marie.

Am Sonntag, 19. März, beendet Michelle ihre „Ich würd’ es wieder tun“-Tournee, die sie durch 29 Städte in Deutschland und Österreich führte. Kurz vor Ende dieser umjubelten Konzertreise der „Deutschland sucht den Superstar“-Jurorin sprach Michelle kurz vor ihrem Auftritt in der Hamburger Laeiszhalle mit SchlagerPlanet.

SchlagerPlanet: Deine „Ich würd’ es wieder tun“-Tour neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Wie war es bisher für Dich?

Michelle: Wenn man am Anfang einer Tour steht, denkt man: Oh Gott, 29 Termine! Und alles geht drunter und drüber, bis man sich dann irgendwann eingearbeitet hat. Jetzt stehen wir fast am Schluss und sagen: Was, das waren schon 29 Termine! Aber es ist eine Phase, in der man wieder wahnsinnig viel gelernt hat und auch ein bisschen traurig ist. Ich sehe so ein Tour-Ende immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits ist die Zeit mit den lieb gewonnenen Leuten vorbei, andererseits sind 29 Termine auch eine harte Sache, so dass das Gefühl eigentlich durchmischt ist. Aber wenn ich am Ende des letzten Tages zu Hause bin, dann bin ich doch froh, ein bisschen Pause zu haben.

SchlagerPlanet: Was waren die Highlights der Tour?

Michelle: Wir haben natürlich viele lustige Momente auf der Tour gehabt. Jeden Abend hole ich für den Song „Du Idiot“ einen Mann als Duettpartner auf die Bühne, da waren ganz tolle Menschen dabei. Auch mit den Kindern aus dem Publikum, die für einige Songs mit mir auf der Bühne stehen, haben wir wirklich schöne Momente gehabt. Dadurch ist der Abend auch jedes Mal anders, denn die Leute werden mit einbezogen und mein Programm hat dadurch einen sehr intimen Charakter. Es ist eben keine Show, sondern ein echtes Konzert. Das spürt man einfach. Das ist ein Geben und Nehmen zwischen dem Publikum und mir. Aber um jetzt wirklich ein Highlight heraus zu ziehen, muss ich noch die sechs Termine abwarten. Wenn ich jetzt sage, das war das Highlight und dann passiert noch etwas, das noch viel witziger war, dann wäre das schade.

SchlagerPlanet: Wie ist es für dich auf der Bühne zu stehen? Ist da noch Aufregung dabei, oder ist es mittlerweile schon Routine?

Michelle: Ich bin jeden Abend total nervös und frage mich immer, warum ich eigentlich da stehe und mir das antue. Das geht aber nach zwei Minuten, nach dem ersten halben Song, wieder total weg. Das ist natürlich diese Erwartungshaltung, die Menschen haben. In solch einem Moment schießen einem so viele Fragen durch den Kopf. Klappt alles? Flieg ich nicht über ein Kabel hinter der Bühne? Was erwarten die Leute? Kann ich dem standhalten? Das sind Fragen, die man sich auch nach 25 Jahren auf der Bühne noch stellt.

SchlagerPlanet: Du hattest in Deiner Karriere ja schon einige Hochs und Tiefs. In den letzten Jahren ist Dir aber ein erstaunliches Comeback gelungen. Was meinst du, woran das gelegen hat?

Michelle: Weil ich eben ich bin. Ich glaube, dass die Leute Menschen sehen wollen, die so sind wie sie eben sind. Gerade in dieser Branche. Dass auch Künstler Menschen sind mit ihren Höhen und Tiefen und, dass es das Perfekte nicht gibt. Und dass man wieder aufsteht, wenn es Probleme gibt. Durch meine Erfahrungen bin ich ein sehr starker Mensch geworden. Ich glaube, dass die Leute sehen und erkennen, dass ich ein Stehaufmännchen bin, dass ich sehr viel erlebt habe und dass sie sich mir deshalb auch näher fühlen. Sie sagen sich: Die ist ja genauso wie wir, nicht abgehoben, sondern ein normaler Mensch, der es immer wieder schafft aufzustehen und den Weg weiter zu gehen, alleine mit drei Kindern und einem harten Job. Ich glaube, dass es das ist.

SchlagerPlanet: Bei „DSDS“ befinden sich die Kandidaten gerade im Recall. Hast du Favoriten in der jetzigen Staffel?

Michelle: Da kann ich nichts drüber sagen. Guckt euch alles an und dann werden wir sehen wer gewinnt. Ich habe natürlich meine goldene CD vergeben, aber wer jetzt in die Live-Shows kommt, darüber kann ich definitiv nicht sprechen.

SchlagerPlanet: Bist du nächstes Jahr wieder in der Jury dabei?

Michelle:Das wird man sehen.

SchlagerPlanet: Du bist 2015 zusammen mit Deiner Tochter Marie bei Florian Silbereisen aufgetreten. Verfolgt Deine Tochter ihre Musik-Karriere weiter?

Michelle: Lasst euch überraschen. (lacht)

SchlagerPlanet: Gibt es sonst noch Pläne für 2017?

Michelle: Im April kommen jetzt erst einmal die ganzen Live-Shows von „DSDS“. Und dann machen wir uns bald an das neue Album.

SchlagerPlanet: Liebe Michelle, wir danken Dir für das Interview!

Nachtrag – Was wir an diesem Abend noch nicht wussten: Michelles und Matthias Reims Tochter Marie stand kurz nach dem Interview überraschenderweise auf der Bühne und sang mit ihrer Mutter „Träume haben Flügel“. Das Publikum war begeistert von Maries Stimme, es gab Standing Ovations und „Zugabe“-Rufe. Michelle sagte voller Stolz: „Mein Kind!“ Es scheint, als ob Marie tatsächlich in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern treten wird.
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Re: Tournee 2017

Beitragvon rakogel am Mo 20. Mär 2017, 17:14

moddea hat geschrieben:Nun ist Magdeburg auch schon wieder vorbei. Nun geht es noch zum Finale nach Cottbus, dann, scheint es, ist für mich erst mal Pause was Michelle angeht.


Hi Moddea, du ultimativer Konzertbesucher, wie war das Finale ? :D ;)
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Re: Tournee 2017

Beitragvon moddea am Mo 20. Mär 2017, 18:36

Es war natürlich wieder schön. Vom Publikum hätte in jeder Hinsicht etwas mehr kommen können. Es war relativ viel frei und die Anwesenden waren vergleichsweise zurückhaltend. Wobei die Cottbusser auf FB ja der Meinung sind, total abgegangen zu sein. Es kamen ganz wenige auch zur Bühne vor. Nicht mal die Eltern der Kinder kamen zum Bühnenrand als die auf und vor dem Sofa saßen. Beim zweiten Lied nach der Pause hat sie dann die Leute nach vorne geholt, da wurde es etwas besser.

Den Idioten gab diesmal der Maskenbildner Ben. Er hat das auch ordentlich gemacht und Michelle hat sich sichtlich gefreut ihn dabei zu haben.

Beim letzten Konzert einer Tour wird ja wohl traditionell ein wenig geblödelt. So konnte der Drummer Benny auf einmal deutsch sprechen. Als sie fragen wollte "Schwarzes oder grünes Kleid" wurde ihr eine Jogginghose hingehalten. Die Frage nach dem Lieblingslied wurde mit Sachen wie "Tage aus Garnelen" oder "Träume aus Geflügel" beantwortet.

Von Michelle und der Band und natürlich auch wieder Marie war es noch einmal ein super Auftritt. Auch wenn sie bestimmt alle auch froh über das erfolgreiche Ende der Tour waren, lag auch etwas Wehmut in der Luft. Gut, vielleicht ja auch nur bei mir. Aber es gab diesmal auch Danksagungen an alle anderen aus der Crew, die z.B. für den Aufbau der Bühne zuständig waren etc. Und beim Abschied stand diesmal auch Marie in der Reihe, was sonst so auch nicht war.

Zwei Michelle-Konzerte direkt hintereinander hatte ich bisher auch noch nicht gehabt. Mit Berlin waren es drei in fünf Tagen. Ein Schlusskonzert wollte ich schon immer mal mitmachen. Und die Kombination aus räumlicher Nähe und Termine am Wochenende war natürlich ideal. Wobei der zeitliche Abstand zwischen den Terminen wie bei "Ultimativen Best of" mir grundsätzlich besser gefallen hat. Aber das muss man eh so annehmen wie es kommt.

Was die Anzahl der Konzertbesuche angeht, dürfte ich noch ganz weit hinten sein. Die Leiterin vom Fanclub, Simone, hat ja über 20 absolviert, nur bei dieser Tour! Und auch für andere aus ihrer Begleitung sind acht, neun und mehr kein Problem.

Nun heißt es abwarten, bis es hoffentlich bald wieder Auftritte in der Nähe gibt. Und wenn es 20 Minuten mit Halbplayback sind.
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